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Steinklug

A-, B- und C-Lagen in Köln

Welche Viertel gelten als welche Lage — und was heisst das für die Rendite?

Lageklassen mit Vierteln, Kaufpreisen, Mieten und daraus errechnetem Kaufpreisfaktor
Lage Viertel Kaufpreis je m² Miete je m² Faktor
A Altstadt-Süd, Neustadt-Süd, Lindenthal, Marienburg, Bayenthal 5.200 € – 8.400 € 14,50 – 19,20 € 33,6
B Ehrenfeld, Nippes, Sülz, Klettenberg, Deutz, Braunsfeld 3.900 € – 5.600 € 12,10 – 15,40 € 28,8
C Chorweiler, Vingst, Ostheim, Porz-Mitte, Kalk 2.100 € – 3.400 € 8,40 – 11,20 € 23,4

Der Faktor ist aus den Mittelwerten der beiden Spannen gerechnet, nicht erhoben: Kaufpreis je m² geteilt durch die Jahreskaltmiete je m². Er sagt, nach wie vielen Jahresmieten sich der Kaufpreis wieder eingespielt hat — ohne Nebenkosten, ohne Leerstand, ohne Instandhaltung.

A A-Lage

Etablierte Wohnlagen mit sehr geringem Leerstand. Wertstabil, aber Kaufpreisfaktoren jenseits von 35 — ein positiver Cashflow ist ohne erheblichen Eigenkapitaleinsatz praktisch ausgeschlossen. Wer hier kauft, kauft Substanz, nicht Rendite.

B B-Lage

Der Bereich, in dem sich für Kapitalanleger am ehesten etwas rechnet: gewachsene Nachfrage, verlässliche Mieterschaft, Faktoren im Bereich von 28 bis 33. Der Aufwand liegt in der Objektauswahl, nicht in der Lage.

C C-Lage

Hohe rechnerische Anfangsrendite, die in der Praxis von Mietausfallwagnis, Fluktuation und Instandhaltungsstau aufgezehrt werden kann. Nur mit Rücklage und Ortskenntnis, nie als erstes Objekt.