A-, B- und C-Lagen in Bonn
Welche Viertel gelten als welche Lage — und was heisst das für die Rendite?
| Lage | Viertel | Kaufpreis je m² | Miete je m² | Faktor |
|---|---|---|---|---|
| A | Südstadt, Poppelsdorf, Gronau, Bad Godesberg-Zentrum | 4.800 € – 7.200 € | 13,20 – 17,40 € | 32,7 |
| B | Endenich, Kessenich, Beuel-Mitte, Dottendorf | 3.600 € – 5.100 € | 11,40 – 14,20 € | 28,3 |
| C | Tannenbusch, Medinghoven, Auerberg, Pennenfeld | 2.000 € – 3.200 € | 8,10 – 10,60 € | 23,2 |
Der Faktor ist aus den Mittelwerten der beiden Spannen gerechnet, nicht erhoben: Kaufpreis je m² geteilt durch die Jahreskaltmiete je m². Er sagt, nach wie vielen Jahresmieten sich der Kaufpreis wieder eingespielt hat — ohne Nebenkosten, ohne Leerstand, ohne Instandhaltung.
A A-Lage
Gründerzeitbestand und Ministeriennähe halten die Nachfrage konstant hoch. Die Mieterschaft ist zahlungskräftig und langfristig, die Einstiegspreise entsprechend.
B B-Lage
Universitäts- und Behördennähe ohne A-Lagen-Aufschlag. Für Anleger die interessanteste Kategorie in Bonn, sofern der Zustand der Gemeinschaft stimmt.
C C-Lage
Grosswohnsiedlungen der 1960er und 70er Jahre. Rechnerisch attraktiv, in der Bewirtschaftung aufwendig — Sanierungsstau in der Gemeinschaft ist hier die Regel, nicht die Ausnahme.